Arbeitsgruppen

Vier Arbeitsgruppen als Basis des Projekts

Das Kompetenzzentrum Wärme&Wohnen unterteilt sich in vier Arbeitsgruppen, die gemeinsam an der erfolgreichen Umsetzung des Projekts arbeiten. Jede der Arbeitsgruppen ist für einen bestimmten Bereich zuständig, diskutiert unterschiedliche Aspekte und verfolgt ein projektrelevantes Ziel. Zusätzlich unterstützen sich die Arbeitsgruppen gegenseitig und profitieren somit von dem Fachwissen aus den anderen Bereichen, insbesondere da einige der Netzwerkpartner in zwei oder sogar drei der Arbeitsgruppen vertreten sind. In den Arbeitsgruppentreffen stellen die Teilnehmer auch immer wieder eigene Projekte vor. Dies ist eine gute Möglichkeit, die verschiedenen Netzwerkpartner und ihr Betätigungsfeld besser kennen zu lernen. Außerdem kann damit anhand realer Beispiele diskutiert werden, wodurch der Austausch innerhalb der Gruppe angeregt wird. Momentan existieren vier Arbeitsgruppen: Rechtliche Rahmenbedingungen, Systemabstimmung, Verbraucherverhalten, Sektorkopplung/Energiemanagement

Die Arbeitsgruppe Systemabstimmung widmet sich dem Vergleich verschiedener Energiekonzepte für unterschiedliche Siedlungstypen. Die Konzepte werden hinsichtlich ihrer ökonomischen und ökologischen Aspekte und ihrer Flexibilität analysiert und ausgearbeitet. Außerdem werden aufbauend auf den Energiekonzepten weitere Fragestellungen diskutiert, unter anderem die Rückkopplung von Verbraucher zu Erzeuger, die dezentrale Erzeugung & Speicherung, die Optimierung des Übergabesystems, Niedertemperaturnetze und Hydraulikprobleme. Um diese Aspekte hinreichend testen zu können, baut die THI als Teil des Projekts einen wärmetechnischen Prüfstand auf. In den Arbeitsgruppentreffen werden fortlaufend dessen Anforderungen erarbeitet. Dadurch ist gewährleistet, dass der Prüfstand den Erwartungen der Netzwerkpartner entspricht.

Die Arbeitsgruppe Sektorkopplung/Energiemanagement arbeitet an dem Zusammenspiel der verschiedenen Energiesektoren im Gebäude. Hier ist der Blick vor allem auf die Zukunft gerichtet. Auch der Sektor Elektromobilität wird als wichtige Randbedingung berücksichtigt, steht allerdings nicht im Fokus. Um bei dem Begriff „Sektorkopplung“ auf einen Nenner zu kommen und effektiv zu arbeiten, stellen die Netzwerkpartner eigene Projekte zu dieser Thematik vor. Anhand der realen Beispiele und der Erfahrungen der Teilnehmer können anschließend die wesentlichen Fragestellungen diskutiert werden, z.B. welche Akteure wichtig sind oder welche Schnittstellen es gibt.

Die Arbeitsgruppe Rechtliche Rahmenbedingungen beschäftigt sich mit der Analyse von Gesetzen und Richtlinien, die für das Projekt von Bedeutung sind. Die Teilnehmer diskutieren über die Möglichkeiten, das Projekt optimal auf die Gesetzeslage abzustimmen. Dabei müssen auch die gesetzlichen Vorgaben und Beschränkungen beachtet werden. Um den praktischen Umgang dabei zu erleichtern, werden Zusammenfassungen über den Diskussionsstand der Novellierungen und über die aktuellen Fakten der relevanten Gesetze erstellt.

Die Arbeitsgruppe Verbraucherverhalten befasst sich mit dem Vergleich verschiedener Bedarfsprognosen für Wärme und Strom. Diesbezüglich werden reale Werte mit Simulationsmodellen verglichen und Jahresdauerlinien, unter Einbeziehung von Gleichzeitigkeitsfaktoren, erstellt. Auch dieser Arbeitsgruppe steht der wärmetechnische Prüfstand zur Verfügung, mit dem die gewünschten Komponenten getestet werden können.